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Inhalt

01.08.2008

Durch Wegschauen werden keine Probleme gelöst!

Die kantonale Kinderschutzkommission ortet Handlungsbedarf bei der Unterstützung von risikogefährdeten Familien mit Säuglingen und Kleinkindern.
In internationalen Studien über die Faktoren gelingender Entwicklung im
Kindesalter gehören Stabilität und Konstanz zu den wichtigsten. Fehlt die
Erfahrung von stabilen Beziehungen sind Fehlentwicklungen Jahre später
wesentlich wahrscheinlicher.
Bis Risikoeltern in der Schweiz auffallen, braucht es viel. Bis unterstützende
Massnahmen eingeleitet werden, geht nochmals viel Zeit verloren.
Durch Wegschauen werden aber keine Probleme gelöst. Erst massive Verhaltensprobleme der Kinder sind häufig der Auslöser für Massnahmen.
Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass nur durch möglichst
frühe Unterstützung von Risikomütter stabile Beziehungen aufgebaut und
Fehlentwicklungen verhindert werden können.
Auf Grund von Anregungen der Gesundheits- und Fürsorgedirektion
GEF sind in den letzten Monaten erfreulicherweise verschiedene neue
Angebote für Mutter und Kind entstanden. Leider sind die meisten
dieser Angebote - vermutlich aus Spargründen - ohne durchgehende
Kinderbetreuung.
Wenn wir die  Statistik 2007 der von uns abgewiesenen Anfragen
bezüglich Mutter-/Kindplätze anschauen, so sehen wir, dass die Anfragen
in 84% der Fälle von Sozialdiensten, Spitälern, Kliniken oder Heimen
kamen. Es waren also Anfragen auf Grund von professionellen Abklärungen.
Ein Blick auf die Beeinträchtigungen, welche der Anfrage zu Grunde
liegen, zeigt eigentlich nur Risikogruppen von Müttern, bei welchen im
Interesse der Kinder eine möglichst lückenlose Betreuung gewährleistet
sein sollte.
Die Einschätzung der Fachinstanzen, dass es bei der Mehrzahl der Anfragen
um Sofort-/Notfälle handelt, zeigt wie dringend Lösungen gesucht
werden.
Wir hoffen, dass dies bei der Schaffung von weiteren Angeboten angemessen
berücksichtigt wird.


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